Friedenskirche Hagen-Halden
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Konzept

1. Unser neues Konzept
Wir wollen ...

  • dass Ihr Kind gern in unseren Kindergarten kommt und sich hier wohl fühlt.
    Dafür schaffen wir eine positive Atmosphäre, in der Vertrauen und Herzenswärme vorherrschen. Durch feste Bezugspersonen wird ein persönlicher Kontakt zu den Kindern aufgebaut. Das individuelle Tempo des Kindes wird berücksichtigt und die ganzheitliche Per­sönlichkeit wahrgenommen.
  • die individuelle Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes begleiten und unterstützen. Dazu gehört, dass wir Ihr Kind kennen lernen, ihm unterschiedliche Spielbereiche anbieten und die Angebote nach seinen Interes­sen auswählen.
  • Ihr Kind zur Selbstständigkeit führen. Wir fördern seine Eigenständigkeit, trauen ihm zu, für kleine Aufgaben Verantwortung zu übernehmen und Konflikte eigenständig zu bewältigen.
  • Ihr Kind in seiner Entwicklung ganzheitlich fördern (Wahrnehmung, Motorik, kognitive Entwicklung, Sprache, Kreativität) Wir beobachten jedes Kind und schaffen eine Umgebung mit Aufforderungscharakter. Interessen und Spielbedürfnisse werden einbe­zogen und der Spaß am Experimentieren gefördert.
  • dass Ihr Kind sich in der Gruppe zurecht findet, soziales Verhalten einübt und aktiv am Gruppengeschehen teilnimmt. Eine vertraute Umgebung und klare Regeln helfen Kindern bei der Orientierung. Die Kontaktaufnahme untereinander wird unterstützt durch Kreisspiele, Spiele in Kleingruppen und gegenseitige Hilfe­leistungen. Konflikte werden besprochen und es wird nach gemein­samen Lösungsmöglichkeiten gesucht.
  • Ihrem Kind einen Zugang zum christlichen Glauben ermöglichen und Angebote zur religiösen Bildung schaffen. Religiöse Elemente wie Morgenkreis mit Gebet, gemeinsames Essen mit Gebet und biblische Geschichten gehören zum regelmäßigen Ta­gesablauf. Christliche Jahresfeste sowie Kindergarten- und Fami­liengottesdienste prägen das Miteinander in der Gemeinde. Die religionspädagogische Arbeit wird durch unsere Pfarrerin beglei­tet. Ihr Kind „fit“ für die Schule machen und den Übergang in die Schule vorbereiten. Vorbereitung auf die Schule findet nicht nur im letzten Kindergartenjahr und nicht ausschließlich während spezieller Angebote für Kinder dieser Altersgruppe statt, sondern während der gesamten Kindergartenzeit. Dennoch machen wir Kindern im Jahr vor der Einschulung immer wieder spezielle Angebote, weil wir sie in ihrer Rolle als zukünftiges Schulkind bestärken wollen. Wir übertragen ihnen dann mehr Verantwortung, wodurch sie eine „Arbeitshaltung“ sowie ein Verständnis von Lernen entwickeln. Ein schulreifes Kind muss weder lesen noch schreiben können. Es sollte aber neugierig, kommunikations- und kritikfähig sein, sollte nachfragen können und Selbstbewusstsein haben, um kleine Misserfolge zu ertragen.
Was Sie über uns wissen sollten.
Umgeben von viel Grün, liegt der Kindergarten im Hagener Stadtteil Halden - einem Stadtrandviertel - in einer verkehrsberuhigten Wohngegend. Die Nähe der Kirche ermöglicht uns regelmäßige Besu­che. Das großzügige Außengelände bietet viele Spielmöglichkeiten. So können die Kinder im Sand- und Wassermatschbereich spielen, schaukeln, im Garten säen und pflanzen oder mit Fahrzeugen fahren. Zusätzlich nutzen wir gerne den nah gelegenen Wald für Spaziergän­ge und Naturerfahrungen. In unmittelbarer Nähe liegt die Grund­schule. Der 1962 erbaute Kindergarten wurde mehrfach renoviert. Er liegt auf einem 2548 qm großen Grundstück und hat zwei Gruppenräume sowie einen Bewegungsraum, einen Ruhe- und Wahrnehmungsraum, eine Kinderküche mit Essbereich, eine Küche, Waschraum und Toiletten. In den Sommerferien der Schulen bleibt der Kindergarten drei Wochen geschlossen. Nach Absprache ist in diesem Zeitraum die Betreuung Ihres Kindes in einer anderen Einrichtung möglich. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Kindergarten ebenfalls nicht geöffnet.
Aufnahmebedingungen.
Die Aufnahmebedingungen sind in einem Schreiben der Stadt Hagen niedergelegt, das auf der Homepage der Stadt Hagen zu finden ist.
Elternbeitrag.
Die Höhe des monatlichen Elternbeitrags ist für Hagen von der Stadt festgelegt.
Unser Team.
Gute Zusammenarbeit des Teams ist besonders wichtig. Wir setzen uns einmal wöchentlich zusammen, um Absprachen zu treffen, Informationen weiter zu geben und die pädagogische Arbeit zu planen. Beobachtungen, die das Verhalten der Kinder betreffen, werden ausgetauscht und diskutiert. Bei Problemen werden Lösungsansätze erarbeitet. Die Kindergartenleiterin ist nicht freigestellt, sondern gleichzeitig Gruppenleiterin. Daneben gehören die Verwaltungsarbeit, die Kontaktpflege zum Elternbeirat, zur Gemeinde und zu den Eltern, Öffentlichkeitsarbeit und Pflege von Außenkontakten zu ihren Tätigkeiten. In jeder Gruppe arbeiten ein Team verantwortungsbewusst und auf Basis unseres Bildungsverständnisses zusammen. Sie tauschen sich regelmäßig über die Kinder und die Angebote in ihrer Gruppe aus und führen Elterngespräche. Fortbildungen und Fachliteratur sind Bestandteil ihrer Arbeit.
Junge Menschen, die einen pädagogischen Beruf ergreifen möchten, können in einem Praktikum bei uns den Umgang mit Kindern erfahren. Sie werden von den Erzieherinnen angeleitet.
Elternarbeit.
Die enge Zusammenarbeit von Kindergarten und Eltern ist ein wich­tiger Bestandteil des Kindergartenalltags. Wir stehen den Eltern als Partner bei der Erziehung ih­rer Kinder zur Seite und nehmen alle Fragen und Sorgen ernst. Zum gegenseitigen Informationsaustausch bieten wir Einzelgesprä­che, Hospitationen und Elternabende an. Da­neben veranstalten wir verschiedene Aktionstage für Eltern und Kinder. Eltern helfen aktiv, Feste und Feiern vorzubereiten und umzuset­zen. Auch eigene Aktionen der Eltern für Groß oder Klein werden im Kindergarten angeboten. Etwaige Erlöse fließen in die Elternbeirats­kasse und kommen den Kindern in Form von benötigten Anschaffungen wieder zugute. Je zwei Eltern einer Gruppe vertreten Elterninteressen als Mitglieder des Elternbeirats. Gemeinsam mit der Kindergartenleitung werden regelmäßig aktuelle Themen besprochen. Bei wichtigen Angelegenheiten haben die Eltern Mitgestaltungsmöglichkeiten. Zusammen mit den pädagogischen Fachkräften und Vertretern der Kirchengemeinde bildet der Elternbeirat den Rat der Tageseinrichtung. Dieses Gremium legt zum Beispiel Aufnahmekriterien und Öffnungszeiten fest oder berät bei Personalfragen.
Unsere pädagogischen Ziele.
Persönlichkeitsentwicklung
  • jedes Kind individuell fördern
  • Stärken nutzen und an den Schwächen arbeiten
  • Schwächen erkennen und Lösungen finden
  • Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken
  • Selbstständigkeit fördern
Sozialverhalten
  • Rücksichtnahme
  • Regeln des Zusammenlebens
  • Benehmen
  • Förderung der Dialogfähigkeit
  • Zuhören lernen
Förderungsangebote
  • Wissen vermitteln und Spaß am Lernen erhalten
  • Interessen herausfinden und entsprechende Angebote machen
  • Möglichkeiten zur kreativen und körperlichen Entfaltung geben
  • Konzentrationsfähigkeit fördern
  • fein- und grobmotorische Entwicklung fördern
  • für die Schule „fit“ machen
Christliches Profil.
Kinder haben Anspruch auf religiöse Erziehung. Mit ihren Fragen nach Leben und Sinn sollen Kinder, Mütter und Väter im Evangelium von Jesus Christus Hilfe und Antwort finden. Voraussetzung für unsere Arbeit ist unser christliches Menschenbild: Menschen sind dialogische Wesen, die einzigartig und von Gott gewollt und aufgefordert sind, mit ihrem Leben Antwort zu geben. Das bedeutet, dass wir christliche Werte auch im Kindergarten erfahrbar und erlebbar machen. Denn jeder Mensch hat das Recht, mit seinen Stärken und Schwächen geliebt zu werden und die Pflicht, den Nächsten zu lieben. Ausgangspunkt dafür ist die Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien. Im Kindergartenalltag macht sich das beispielsweise dadurch bemerkbar, dass die Kinder
  • durch biblische Geschichten erfahren: „Ich bin geliebt und bejaht“ und sie die Chance bekommen, das Leben zu lieben.
  • durch Rituale und Zeiten der Stille Gelegenheit ha­ben, Fragen zu stellen, aber auch, um Freude, Trauer, Verletzungen und Ängste auszudrücken.
  • erfahren, wie durch gemeinsame Feiern und Gottesdienste ihr und unser Glauben bezeugt und gestärkt wird.
Dabei spielen die Friedenskirchen- und die Heilig-Kreuz-Gemeinde als Orte gelebten Glaubens eine wichtige Rolle. Dort erleben die Kin­der und ihre Familien eine Gemeinschaft von Menschen, die gemeinsam mit Jesus unterwegs sind.
Ökumene eben.